Tauchen für Kinder – Was Eltern wissen sollten

Tauchen für Kinder – Was Eltern wissen sollten

Obwohl meist nicht so geschrieben, ist „SCUBA“ ein Akronym: Self Contained Underwater Breathing Apparatus (eigenes Unterwasser-Atemgerät). Das unterscheidet es vom Schnorcheln: Beim Schnorcheln atmet man durch ein Rohr natürliche Luft von der Oberfläche.

Beim Tauchen trägt der Taucher seine Luft in Flaschen mit sich. Manche Kurse beginnen mit Schnorcheln als Einführung. Eltern sollten den Unterschied kennen, bevor sie eine Wasseraktivität wählen.

Sicherheit

Manche Anbieter werben mit Kursen für 5-Jährige – verständlich, dass Sicherheit Sorgen bereitet. Profis teilen diese Sorge: Zertifizierung ist für jeden Taucher Pflicht. Verschiedene Tauchverbände zertifizieren Erwachsene und Kinder. Sicherheit wird am besten durch die Wahl der richtigen Schule und des richtigen Instructors gewährleistet.

Unterricht – worauf achten?

Bei der Suche nach Tauchunterricht für Kinder beachten Sie:

  1. Gesamtpaket: Gute Schulen sparen nicht an Ausrüstung und Personal. Fragen Sie, was der Preis umfasst: Ausrüstung, Lehrmaterial, Trainingsmaterialien, Zertifizierung. Wie viele Kurseinheiten sind inklusive?
  2. Erfahrung: Wie lange unterrichtet der Instructor schon Kinder? Welche Zertifizierung hat er/sie? Wie lange besteht die Schule? Mehrere Jahre deuten auf guten Ruf hin. Empfehlung: mindestens 1 Jahr Erfahrung, 25 ausgestellte Zertifizierungen.
  3. Gruppengröße: Nicht die Gesamtzahl der Kinder zählt, sondern das Verhältnis Schüler/Instructor. Bei mehreren Instruktoren: nach deren Erfahrung fragen.
  4. Persönlichkeit: Der Instructor sollte sympathisch und zum Kind passen. Auch mit allen Qualifikationen – wenn die Chemie nicht stimmt, wird es keine gute Erfahrung. Geduldig, klar, gut verständlich, enthusiastisch – das sind wichtige Eigenschaften.

Hilfreiche Links

Physiological risk factors for pre-teen divers?

PADI – Scuba Lessons for Children