Warum glauben viele Menschen, dass Elternfähigkeiten natürlich sind?
Die Überzeugung, dass Elternfähigkeiten natürlich sind, ist häufiger, aber es ist ein Missverständnis, das schädliche Konsequenzen haben kann. Es gibt mehrere Faktoren, die zu diesem Glauben beitragen:
1. Evolutionsinstinkt: Menschen sind fest verdrahtet, um sich um ihre Nachkommen zu kümmern, und dieser ursprüngliche Instinkt kann als natürliche Fähigkeit des Elternteils interpretiert werden. Dieser Instinkt bietet jedoch nur das grundlegende Antrieb, nicht die komplexen Fähigkeiten, die für eine effektive Elternschaft erforderlich sind.
2. Soziale Konditionierung: Wir sind von Bildern und Erzählungen umgeben, die Eltern als mühelos und intuitiv darstellen. Filme, Fernsehsendungen und sogar unsere eigenen Familien zeigen oft Eltern als instinktiv, was zu tun ist, was diese Idee verstärkt.
3. Persönliche Erfahrung: Viele Menschen fühlen sich in ihren Erziehungsfähigkeiten vielleicht zuversichtlich, die auf ihren eigenen Erfahrungen als Kinder beruhen, aber dies kann ein irreführender Indikator sein. Unsere eigene Erziehung prägt unser Verständnis der Elternschaft und spiegelt möglicherweise nicht unbedingt die besten Praktiken für die Erziehung von Kindern wider.
4. Mangel an Bildung und Unterstützung: Die Elternschaft wird oft als private Angelegenheit angesehen, und es liegt nicht immer genügend Wert auf formelle Bildung und Ausbildung. Dies kann zu einem Mangel an Bewusstsein für die Komplexität der Entwicklung von Kindern und effektiven Elternstrategien führen.
5. Kulturelle Erwartungen: Einige Kulturen legen einen höheren Wert für Intuition und Erfahrung in Bezug auf formale Ausbildung, was zu der Überzeugung beitragen kann, dass Elternschaft eine natürliche Fähigkeit ist.
Das Problem mit diesem Glauben:
* führt zu unrealistischen Erwartungen: Eltern können sich überfordert und unzureichend fühlen, wenn sie glauben, dass sie ohne Ausbildung oder Unterstützung perfekt Eltern haben sollten.
* behindert die Selbstreflexion und das Lernen: Eltern, die glauben, dass ihre Erziehungsfähigkeiten angeboren sind, sind möglicherweise weniger offen für das Erlernen neuer Techniken oder die Suche nach Hilfe bei Bedarf.
* stigmatisiert nach Hilfe: Die Vorstellung, dass die Elternschaft natürlich ist, kann ein Stigma für die Suche nach professioneller Unterstützung schaffen, was sowohl für Eltern als auch für Kinder schädlich sein kann.
Schlussfolgerung:
Elternschaft ist eine komplexe und herausfordernde Aufgabe, die Lernen, Übung und fortlaufende Unterstützung erfordert. Das Erkennen, dass Elternfähigkeiten nicht angeboren sind, aber gelernt haben, können den Eltern helfen, Zugang zu Ressourcen zu erhalten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ein besseres Umfeld für ihre Kinder zu schaffen.
Previous:Wann sollte ein Elternteil seinem Kind über den Unterschied zwischen den Geschlechtern beibringen?
-
Bewegst du dich gerade in der Elternschaft, wo dein Kind ein kleiner Diktator ist, so zerbrechlich wie Eierschalen und so unvorhersehbar wie das Wetter in New England? Gab es Momente, in denen Sie überzeugt waren, dass Ihr süßer Engel tatsächlich von
-
Vor einigen Monaten erwarteten viele Eltern und Betreuer wahrscheinlich, dass sich das kommende Schuljahr eher wie vor der Pandemie anfühlen würde, als der Kauf von Schulkleidung unsere größte Sorge gewesen sein könnte. Doch nach einem Sommer, in dem
-
Zwei Wochen voller Aufregung, Adrenalin, Herzschmerz und Triumph. Wen würde das nicht interessieren? Die Olympischen Sommerspiele kommen vom 27. Juli bis 12. August nach London. Haben Sie Ihren Flug im Wert von 2000 USD (pro Person) nach London für





