Der Greifreflex Ihres Neugeborenen

Alle Eltern von Neugeborenen sollten die Definition des Greif- oder Greifreflexes kennen. Es ist vielleicht eine der süßesten unwillkürlichen Bewegungen, die Babys zeigen. Der Greifreflex ermöglicht es Neugeborenen, Ihren Finger zu greifen und festzuhalten. Erfahren Sie mehr darüber, warum Babys diesen Reflex haben.

Was ist der Greifreflex?

Streichen Sie mit Ihrem Zeigefinger über die Handfläche Ihres Babys und Sie müssen wahrscheinlich seine süßen, zerbrechlichen Finger weghebeln, um den Griff zu lösen. Sicher, dieser Reflex macht das Erhalten von Handabdrücken schwierig, aber er ist perfekt, um einem älteren Geschwister zu erlauben, die Hand seines neuen kleinen Bruders oder seiner Schwester zu halten.

Dieser Reflex ist ein wichtiges Zeichen für die Entwicklung und Funktion des Nervensystems Ihres Babys. Außerdem hilft er Ihrem Neugeborenen, den dringend benötigten Hautkontakt mit Ihnen und Ihren Lieben herzustellen.

Der Greifreflex wird nach dem Wissenschaftler Charles Darwin auch Darwinscher Reflex genannt. Dieser Reflex wird manchmal auch als palmarer Greifreflex bezeichnet. Diese unwillkürliche Bewegung verschwindet allmählich im Alter von etwa 6 Monaten. Wenn ein Säugling dem Greifreflex nicht entwächst, könnte dies sogar auf eine Schädigung des Gehirns oder des Nervensystems hindeuten.

Der plantare Greifreflex (Babinski-Reflex) ähnelt dem Greifreflex der Hand. Wenn Sie Ihren Daumen unter das Zehenbett eines Säuglingsfußes legen und Druck ausüben, krümmen sich die Zehen um Ihren Daumen und greifen ihn (Flexion und Adduktion). Dieser Reflex ist bei vielen Neugeborenen nicht vorhanden.

Andere neugeborene Reflexe

Der Greif- oder Greifreflex ist nur eine von vielen erstaunlichen Bewegungen, die Neugeborene machen, wenn sie lernen, sich an ihre neue Welt außerhalb des Mutterleibs anzupassen. Hier sind einige weitere unwillkürliche Bewegungen, die für die gesunde Entwicklung Ihres Babys von entscheidender Bedeutung sind.

  • Asymmetrischer tonischer Nackenreflex (oder Fechtreflex): Wenn Ihr Kind auf den Rücken gelegt wird, nimmt es die „Fechtposition“ ein. Ihr Kopf dreht sich mit ausgestrecktem Arm und Bein auf einer Seite (das Paar auf der Seite, zu der sie gedreht sind), und der andere Arm und das andere Bein sind gebeugt. Es verschwindet im Alter von 3-9 Monaten.
  • Moro-Reflex (oder Schock-Reflex): Wenn es ein lautes Geräusch oder andere Umweltreize gibt, streckt das Baby seine Arme, Beine und Finger und wölbt sich. Es verschwindet im Alter von 3 bis 6 Monaten.
  • Wurzelreflex: Wenn Sie die Wange eines Neugeborenen streicheln, öffnet es automatisch seinen Mund und dreht seinen Kopf in Richtung der Seite, die gestreichelt wurde. Dies hilft Ihrem Baby, die Brust oder Flasche zu finden, um mit dem Füttern zu beginnen. Es verschwindet nach 4 Monaten.
  • Schrittreflex: Wenn Sie die Füße auf eine ebene Fläche stellen, setzt Ihr Baby einen Fuß vor den anderen. Es verschwindet im Alter von etwa 2 bis 3 Monaten.
  • Saugreflex: Wenn Sie den Gaumen Ihres Babys mit Ihrem Finger, einem Schnuller oder einer Brustwarze berühren, beginnt es instinktiv zu saugen. Nach etwa 2 bis 3 Monaten wird es zu einer bewussten Anstrengung.

Ein Wort von Verywell

Ein fehlender, schwacher oder asymmetrischer Reflex kann eine Nebenwirkung von Geburtstraumata, Medikamenten und Krankheiten sein. Wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind die neugeborenen Reflexe nicht richtig ausführt, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt. Gemeinsam können Sie die erstaunlichen Fähigkeiten Ihres neuen Babys testen.


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